Fressnapf München und Ingolstadt

Aquarien für Kinder - was ist zu beachten?

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Am besten stellen Sie Ihr Aquarium in eine schattige Zimmerecke, dann haben die Fische auf zwei Seiten „Ruhe“ und der Algenwuchs wird durch die Sonne nicht unnötig gefördert.
Für den Anfang empfiehlt sich ein Aquarium mit ca. 80 Litern. Das ist groß genug, um bereits mehrere Fischarten zu pflegen und ist von der Größe her in jedem Zimmer unterzubringen. Bedenken Sie allerdings: Je größer das Wasservolumen, desto einfacher regelt sich das Minibiotop von selbst. Wenn Sie also genügend Platz haben, nehmen Sie ruhig ein Aquarium, das noch ein wenig größer ist, denn der Pflegeaufwand wird dadurch nicht größer.
An technischen Utensilien benötigen Sie dann einen passenden Filter, einen Heizstab, ein Thermometer und Lampen. Das können Sie alles gemeinsam in einem „Einsteigerset“ erwerben. Damit Sie nicht täglich das Licht selbst an- und ausknipsen müssen, ist zusätzlich eine Zeitschaltuhr praktisch.
Schließlich geht es an die Inneneinrichtung des Aquariums: Ganz unten sollten Sie einen Nährstoffboden einbringen, der den Grundstock für ein gesundes Pflanzenwachstum legt. Darüber breiten Sie mehrere Zentimeter dick Aquarienkies aus. Nun kommen verschiedene Steine und vielleicht die schönen Morkienwurzeln, die besonders Welse lieben. Eine passende Rückwand erzeugt ein wesentlich schöneres Gesamtbild, als wenn die Zimmerwand durchscheint. Zuletzt sind die Pflanzen an der Reihe. Kaufen Sie nicht ein wildes Durcheinander, sondern wählen Sie gezielt kleinere und größere Pflanzen aus und stellen Sie diese in Gruppen zusammen. Kleinere sollten im vorderen Teil des Aquariums angesiedelt werden, größere an der Rückseite bzw. zum Beispiel vor dem Filter, um diesen zu verdecken. Seien Sie großzügig bei der Anzahl der Pflanzen, denn zum einen wirken sie sich positiv auf die Wasserqualität aus, zum anderen bieten sie den Fischen wichtige Rückzugsmöglichkeiten. Nachdem das Aquarium fertig eingerichtet ist, müssen Sie dem Wasser etwas Zeit geben, bevor es "fischgerecht" ist. Mit einem "Bakterien-Starter" können Sie die Zeit bis zum Einsetzen der Fische verkürzen, ansonsten dauert es zwei bis drei Wochen, bis sich die lebenswichtigen Mikroorganismen gebildet haben. Einen Wasserwechsel müssen Sie jetzt noch nicht durchführen, dieser ist erst einige Wochen nach dem Einsetzen der Fische zum ersten Mal notwendig und sollte dann zweimal im Monat durchgeführt werden. Beginnen Sie beim Fischbesatz am Besten mit ein paar Welsen, die sich von Anfang an um Algen kümmern und steigern Sie ganz langsam die Anzahl der Fische. In Ihrem Fressnapf berät man Sie gerne, welche Fische geeignet sind.

 
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