Aquariumbewohner sollten sich wohl fühlen und viel Freude bereiten – aber auch sie können krank werden. Lesen Sie daher unsere Informationen zu den häufigsten „Fisch“-Krankheiten:
Flossenfäule: Symptome: Die Flossen fransen aus und sterben ab; die Farben verblassen. Ursache: Befall mit verschiedenen Bakterien. Behandlung: Den Sauerstoffgehalt erhöhen; Filter reinigen; ein Drittel Wasserwechsel; entsprechende Medikamente;
Fischtuberkulose: Symptome: Möglich sind Fressunlust, „Glotzaugen“, Deformationen der Wirbelsäule, eingefallene Bäuche, Aufhellung des Farbkleids, Hautentzündungen. Ursache: Befall mit Bakterien. Behandlung: Mit antibiotischen Medikamenten. Wichtig: Vorsorgen durch abwechslungsreiche Nahrung, auf Wasserwerte achten und das Aquarium nicht überbesetzen.
Weißpünktchenkrankheit: Symptome: Kleine, weiße Pünktchen überall; verschleimte und entzündete Haut; Fressunlust; die Fische scheuern sich ständig an Gegenständen. Ursache: Befall mit Wimperntierchen, die sich in die Haut eingraben (weiße Punkte). Behandlung: Mit entsprechenden Medikamenten. Es dauert bis zu 20 Tage, bis alle Parasiten verschwunden sind.
Kiemenwürmer: Symptome: Kiemenrötungen und –schwellungen; kleine Würmer hängen aus den Kiemen. Ursache: Saugwürmer, die sich in den Kiemen festkrallen und ihre Eier dort ablegen. Behandlung: Sauerstoffgehalt erhöhen; kurze Bäder in separaten Becken mit Kochsalzlösung oder einige Tage in einem Bad mit Trypaflavin.
Bauchwassersucht: Symptome: Fische werden immer dicker; Schuppen stehen ab; „Glotzaugen“. Ursache: Infektion mit Bakterien – in Folge falschen Futters. Behandlung: Sauerstoffgehalt und Temperatur erhöhen; Tiere separat setzen; Medikamente.
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