… das ist bei einem Notfall natürlich Pflicht. Lesen Sie die wichtigsten Regeln für den Transport des verletzten Tieres mit dem Auto. Ist dem Hund etwas zugestoßen, heißt es selbstverständlich: ab zum Tierarzt! Nachdem Sie erfolgreich die Erstversorgung eingeleitet und den Vierbeiner vorsichtig zum Auto getragen haben, müssen Sie nun dafür sorgen, dass Ihr verletzter Liebling sicher zum Tierarzt gelangt – am schnellsten mit dem Auto und mit Ihnen als Chauffeur. Bevor Sie die Fahrt jedoch antreten, ist es unbedingt erforderlich, beim Tierarzt anzurufen, um den Notfall anzukündigen. Schildern Sie kurz, was passiert ist, wie es dem Hund geht und wann Sie ungefähr eintreffen werden. Durch dieses kurze Telefonat gewinnen Sie wertvolle Zeit, da Sie erfahren, ob der angerufene Tierarzt diesen Notfall zurzeit versorgen kann. Außerdem können in der Praxis Vorbereitungen getroffen werden, während Sie hinfahren. Bei der Auswahl des Tierarztes gilt für den Notfall die einfache Devise: Der nächste ist der beste. Dadurch vermeiden Sie unnötigen Zeitverlust und Stress: Denn der Transport ist eine zusätzliche Belastung für den Hund. Der Hund sollte auf den Rücksitz des Autos oder auf die ebene Ladefläche eines Kombis oder Vans gelegt werden – auf eine weiche Decke und mit dem Rücken zur Rückenlehne. Optimal ist es, wenn Sie ein verletztes Tier zu zweit transportieren. So kann einer fahren und der andere den Hund versorgen. Denn auch während des Transports ist es ganz wichtig, die eingeleiteten Maßnahmen fortzuführen. Sie müssen sich beispielsweise darum kümmern, bei einem bewusstlosen Hund die Atemwege frei zu halten oder bei Verbrennungen die Wunden zu kühlen. Es gibt allerdings auch Grenzen: Bei einem Herz- oder Atemstillstand ist eine Reanimation im fahrenden Auto nahezu unmöglich. Haben Sie keinen Fahrer, rufen Sie ein Taxi. Dabei sollten Sie unbedingt angeben, dass ein verletztes Tier transportiert werden soll.