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Mehr Katzen – mehr Freude?

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Manche Menschen bekommen von Samtpfoten gar nicht genug. Das ist nicht unproblematisch. Lesen Sie unsere Tipps für ein harmonisches Miteinander.
In einer Wohnung 20 Katzen? Eine bizarre Vorstellung und sicherlich eine bedenkliche Ausnahme – auch wenn manche „Katzensammler“ tatsächlich so wohnen. Allerdings möchten viele Menschen aus Faszination und Tierliebe gerne mehr als eine Katze halten. Aber wie viele Tiere verträgt der Mensch? Wie viele Katzen vertragen sich? Wo liegt die Höchstgrenze? Und soll man lieber Kater miteinander vergesellschaften oder Kätzinnen?
Wer mit wem kann, dafür existieren leider keine festen Regeln. Es gibt unter den Katzen eine enorme Bandbreite. Ob soziales Wesen oder Einzelgänger, darüber entscheidet die Prägung in der Jugend des Tieres und wie es aufgewachsen ist – mit anderen Katzen oder isoliert. Das Einfachste ist, gleich zwei oder mehr Geschwister zu sich zu holen, die sich kennen, oder Katzen, bei denen bereits feststeht, dass sie sich gut vertragen.
Einige Fehler, die häufig vorkommen, lassen sich von Anfang an vermeiden. Einer ruhebedürftigen Seniorin ein quirliges Jungtier zuzumuten, geht oft schief. Ebenso: einer Katze, die lange allein mit ihrem Menschen gelebt hat, nun Konkurrenz um Zuwendung vor die Nase zu setzen, oder eine sehr dominante Katze mit einer unterwürfigen zusammen zu halten.
Stress bei Mensch und Tier ist die Folge, wenn zu viele oder nicht zusammenpassende Katzen gemeinsam, womöglich nur in der Wohnung und ohne Freilauf leben müssen. Aber auch Tiere, die nach draußen können, zeigen in der Wohnung, wenn ihnen die Mitbewohner nicht passen. Aggressive Kämpfe, zwanghaftes Putzen oder Lecken oder Harnmarkieren können die Folge sein. In unausgeglichenen, nicht gut zusammenpassenden Gruppen müssen Strukturen und Regeln vorgegeben werden. Dazu gehören feste Futter-, Schlaf- und Liegeplätze mit Rückzugsmöglichkeiten für jedes Tier. Aber auch die geregelten Zeiten für soziale Kontakte zu Menschen, für Schmuse- oder Spielstunden. Organisation ist das halbe Katzenleben. 

 
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