Freilauf: Überall in der Wohnung lauern Gefahrenquellen (Stromkabel, schwere Möbel, Zimmerpflanzen). Und schnell haben sich die flinken Tiere in eine Ecke zurückgezogen, aus der sie nie mehr auftauchen.
Heimatgefühle: Alle Hamster sind konservativ und legen für uns unriechbare Duftspuren an, damit sie immer wieder in ihren Bau finden.
Kinder: Hamster sind nicht unbedingt dazu geschaffen, Kinder glücklich zu machen – und umgekehrt. Sie sind nur nachts aktiv, und Streicheln und Kuscheln bedeutet für die sensiblen Nager Stress.
Lebensfreude: Die zeigen die Nager, wenn sie abends voller Tatendrang erwachen. Der sprichwörtlich gewordene Lauf im Hamsterrad hilft, ihr großes Bewegungsbedürfnis zu stillen.
Männchen: Haben bei den meisten Hamsterdamen nichts zu sagen, auch nicht bei den geselligeren Zwerghamstern: Ältere Campbell-Damen neigen dazu, ihre männlichen Artgenossen zu attackieren. Bei der Auswahl der Tiere also darauf achten!
Nase: Hamster sehen schlecht, aber sie haben eine ausgesprochen feine Nase.
Platz: Den brauchen die lauffreudigen Tiere zum Klettern, Spielen und Verstecken reichlich.
Speiseplan: Der ist in den kargen Gebieten, aus denen die Tiere kommen, nicht sehr reichhaltig. Hauptsache, genügend Eiweiss. Deshalb zum Teelöffel Fertigfutter auch mal ein Bröckchen Hundekuchen geben.
Unterkunft: Es eignen sich Gitterkäfige, Terrarien und Aquarien. In Gitterkäfigen können Hamster ihre Kletterkunst ausleben, Glaskästen sind ausbruchsicher.
Vorsichtsmaßnahmen: Der Platz zwischen den Gitterstäben darf nicht so groß sein, dass das Köpfchen des Hamsters durchpasst.
Zahmheit: Zutraulich werden Hamster mit viel Geduld und Liebe – aber nur vielleicht.