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Der Panzerwels: „Staubsauger“ im Aquarium

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Welse erkennt man schnell an ihren Barteln und der schuppenlosen Haut. Statt der Schuppen haben manche Familien Knochenpanzer entwickelt. Da Welse bis auf wenige Ausnahmen am Boden leben, ist ihre Unterseite abgeflacht und die Augen liegen relativ hoch am Kopf.
Neben den Harnischwelsen sind zahlreiche Arten der Familie der Panzerwelse – die in Latein-
amerika weit verbreitet sind – beliebte Aquarienfische. Besonders häufig werden die kleinwüchsigen Vertreter der Gattung „Corydoras“ gepflegt. Sie sind ausgesprochen friedfertig, aber auch lebhaft und eignen sich für Gesellschafts- wie auch Artenbecken.
Der bekannteste unter ihnen ist der Marmorierte Panzerwels (Coradoras Paleatus). Sein metallisch schimmernder Körper ist mit dunklen Flecken und feinen Punkten übersät. Brustflosse und Rückenflosse besitzen sehr kräftige Stacheln. Die Männchen sind an ihrer schlanken Gestalt und der spitzen Rückenflosse gut zu erkennen. Die Weibchen sind etwas plumper gebaut. Diese Geschlechtsmerkmale treffen übrigens mit kleinen Abweichungen für alle Panzerwels-arten zu. Dazu gehören z.B. der Blaue Panzerwels, der Goldstreifen-Panzerwels und der Sichelfleck-Panzerwels.
Die meisten von ihnen fühlen sich in einem kleinen Scharm bei einer Wassertemperatur zwischen 23 und 25 Grad Celsius am wohlsten. Panzerwelse gehören zu den genügsamsten Aquarienbewohnern überhaupt. Mit Hilfe ihrer Barteln durchsuchen sie den Bodengrund ständig nach etwas Essbarem. Man sollte ihnen deshalb zumindest stellenweise Sandboden zur Verfügung stellen. Denn in scharfkantigem Kiesboden können sie sich leicht die empfindlichen Barteln verletzen. Da sie sich jedoch nicht nur von Abfallstoffen ernähren, stellt man ihnen spezielle Futtersorten für Bodenfische – am besten in Tablettenform – zur Verfügung. 

 
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