Fressnapf München und Ingolstadt

Flink, scheu & schön

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Mit etwa 700 Arten sind Geckos die zweitgrößte Echsenfamilie. Sie können zwischen 2,5 und 60 Zentimeter groß sein und haben sehr empfindliche Haut, meist mit sehr kleinen Schuppen. Mit Hilfe der Haftlamellen an den Füßen können einige Arten an sehr glatten Flächen wie Bambus oder Terrarienscheiben laufen oder klettern. Andere verfügen über Zwischenhäute zwischen den Zehen. Damit haben diese Arten die Möglichkeit, über Sand zu laufen. Dritte besitzen winzige Krallen zum Klettern. Geckos ernähren sich hauptsächlich von Insekten, sind scheu und flink. Sie zählen zu den eierlegenden Reptilien. Auf die Terrarianer üben besonders die schönen und farbenprächtigen Exemplare eine Faszination aus. Hierzu gehören dämmerungs- und nachtaktive Leopardgeckos. Die hübschen Echsen bevorzugen ein Tro-ckenterrarium mit Kies oder grobem Sand als Bodengrund. Sie graben gern und benötigen flache Hohlräume – unter Steinen oder Rindenstücken – zum Verstecken. Die richtige Beleuchtung besteht aus einer Wärmequelle in Form von Strahler oder Bodenheizung. Noch beliebter ist der Taggecko (Phelsuma), ein besonders schönes Exemplar ist der Madagaskar-Taggecko mit seiner tollen Färbung aus knalligem Grün und Rot. Das Terrarium sollte mindestens 60 mal 60 mal 80 Zentimeter messen (für Tiere bis zehn Zentimeter Körper-Rumpf-Länge) und die Möglichkeit bieten, auf glatten Flächen zu laufen. Als Mahlzeit bevorzugen Phelsumen wie auch Leopardgeckos Insekten, zum Beispiel Grillen, Heuschrecken und Fliegen. Tipps für (angehende) Geckohalter: Die Tiere brauchen eine annähernde Simulation ihres ursprünglichen Lebensraums. Das verlangt Know-how und viel Pflege (Ernährung, Einrichtung, Licht, Heizung et cetera). Bei Größe, Ausstattung und Einrichtung des Terrariums ist es sinnvoll, zuerst zu prüfen, welche Bedingungen man dem Tier bieten kann, und dann erst eine Geckoart auszuwählen, die sich unter diesen auch wohl fühlt. Erwerben Sie keine Wildfänge! Vermeiden Sie unbedingt Überernährung – Verfettung gilt als häufigste Todesursache.

 
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