Fressnapf München und Ingolstadt

Mehr als ein Schönheitsfehler

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Wenn Ihr Wellensittich ein zerrupftes Federkleid zeigt, das immer lichter und jämmerlicher wird, kann das verschiedene Ursachen haben. Falsche Ernährung z.B., oder Hormonstörungen. Deshalb sollten Sie unbedingt Ihren Tierarzt aufsuchen und ihm den Wellensittich zeigen. Denn so ein dauernd zerrupftes Federkleid ist alles andere als ein Schönheitsfehler. Schwere Verhaltensstörungen können die Ursache dafür sein. Vielleicht knabbert er ständig an seinen Federkielen herum, so dass nichts nachwachsen kann. Einsame Tiere tun so etwas aus Frust, keinen Partner zu haben. Spiegel oder Plastikvögel sind keine geeigneten Ersatzpartner. Sie sollten auf keinen Fall nur einen Wellensittich allein halten; so ein Schwarmvogel wird todunglücklich ohne Artgenossen. Vielleicht teilt Ihr Tier seinen Käfig aber auch mit einem streitsüchtigen oder gelangweilten Partner, der ihm ständig an die Federn geht. Federfressen gilt als typische Verhaltensstörung für gelangweilte, frustrierte oder gestresste Vögel.

Dagegen hilft ein abwechslungsreich eingerichteter Käfig. Erst mal sollte er gross genug sein, damit die Vögel ihre Federn richtig ausbreiten können. Damit die Muskeln nicht verkümmern, sollten sie auch täglich ein paar Runden frei fliegen können. Stecken Sie ihnen ein paar frische Obstbaumzweige hinein, zum Knabbern und Klettern, ebenso ein schönes, dickes Hanfseil zum Schaukeln. Ein paar alte Zeitungsseiten und Kartonstückchen lassen sich herrlich zerfleddern, auch an frischem Obst „arbeiten“ sie gern. Sprühen Sie sie ein bischen mit Wasser an – die Vögel duschen gern – oder besorgen Sie ihnen ein Vogelbad. Käfige, Volieren und Zubehör gibt es in reichhaltiger Auswahl in Ihrer Fressnapf-Filiale.

Stellen Sie den Käfig ans (geschlossene) Fenster, damit die Tiere Unterhaltung haben, aber keine Zugluft. Tagsüber dürfen sie vor allem im Winter auch ein bischen Sonne tanken, sollten aber immer eine schattige Ecke als Rückzugsmöglichkeit haben.

Nachts dagegen haben sie es gerne dunkel und ruhig. Nächtliche Störungen können auch eine Ursache dafür sein, die Federn zu verlieren. Damit so eine Schreckmauser nicht passiert, achten Sie auf einen möglichst ungestörten Standplatz für die Nachtruhe Ihrer Vögel.

 
 
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