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Wenn der Vogel krank ist …

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Papageienkrankheit: An Psittakose können über 130 Vogelarten erkranken, insbesondere Papageien und Sittiche. Sie kann vom Vogel auf den Menschen übertragen werden. Die Papageienkrankheit ist im Prinzip gut zu behandeln; man sollte jedoch die Symptome kennen. Junge und schwache Tiere trifft es am häufigsten. Sie wirken apathisch, magern schnell ab, sind aufgeplustert, und es besteht die Gefahr der Austrocknung. Häufig wird die Krankheit durch einen graugrünen Durchfall und schleimigen Augen- und Nasenfluss begleitet. Erkrankte Tiere müssen in Quarantäne und werden mit Antibiotika behandelt.
Französische Mauser: Vor allem Wellensittiche sind von dieser Krankheit betroffen. Sie tritt im Alter von etwa sechs Wochen auf. Die Vögel verlieren ihre Schwung- und Steuerfedern. Das Federkleid wird dünn und struppig. Die Federn wachsen zwar nach, fallen aber bald wieder aus. Der Tierarzt wird eine Optimierung der Fütterung empfehlen.
Schnabelräude: Das Krankheitsbild sind borkige, mit winzigen Löchern durchsetzte Beläge am Schnabelwinkel, um die Augen oder die Nasenöffnungen. Hier sind Grabmilben am Werk, die sich durch die Hornschichten der Vogelhaut bohren. Viele Wellensittiche sind latent infiziert. Das bedeutet, dass sie durch den Milbenbefall nicht merklich erkranken, solange ihre Abwehrkraft nicht durch andere Erkrankungen oder Fehlernährung geschwächt wird. Ist die Schnabelräude ausgebrochen, kann sie sich mit der Zeit auch auf die federlose Beinhaut und die Gegend um die Kloake ausdehnen. Die erste Behandlung muss der Tierarzt vornehmen. Mit speziellen Lösungen weicht er die Borken auf und löst sie vorsichtig ab. Anschließend sollten die betroffenen Stellen vom Tierbesitzer weiterbehandelt werden, indem er sie täglich mit einer Milben abtötenden Flüssigkeit betupft.
Würmer: Der Wellensittich kann unter anderem von Haar- oder Spulwürmern befallen sein. Zur wirksamen Behandlung bieten sich mehrere Medikamente an. Eine dreimalige Wurmkur pro Jahr ist angemessen, um möglichen Befall zu vermeiden.
 

 
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