Fressnapf München und Ingolstadt

 Koi-Abteilung:

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Koi

Herkunft und Entwicklung der Koizucht.

Als Speisekarpfen (cyprinus carpio) erreichte der erste Koi vor etwa 1000 Jahren über China und Korea Japan. Der Name „Koi“ wurde bereits 500 v. Christus erwähnt, allerdings als Wildkarpfen. König Shoko von Ro soll dem ersten Sohn des großen chinesischen Philosophen Konfuzius (ca. 551- 479 v. Chr.) zur Feier seiner Geburt einen Koi geschenkt haben. Koi dienten als Ergänzung des Speiseplans (der Plural von Koi ist auch Koi), wurden in den Reisfeldern und in den Wintermonaten in Holzbottichen gehalten.
Farbmutationen, anfänglich mit rotem, weißem oder gelbem Bauch, landeten nicht im Kochtopf sondern wurden als Zierfische gepflegt. Erste Farbmutationen des Magoi (Urkarpfen) wurden Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten sich Standards für heute etwa 150 Varietäten. Zu dieser Zeit erließ die Regierung bereits Handelsbeschränkungen, da die besten Vertreter so teuer gehandelt wurden, dass sie Spekulationsgeschäfte befürchtete. Im Jahre 1904 gelangten die ersten Leder- und Spiegelkarpfen nach Japan, die dann eingekreuzt wurden. Die meisten Varietäten gibt es heute in beschuppter oder unbeschuppter bzw. teilbeschuppter Form. Die Zusatzbezeichnung Doitsu, für diese Varietäten bedeutet im Japanischen nicht anderes als „deutsch“. Ab 1980 eroberten die Koi schließlich den gesamten Globus.

 

 
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