Fressnapf München und Ingolstadt

Meilenstein für Reptilienauffangstation München - Adoptierstube im Fressnapf XXL bietet neue Möglichkeiten zur Vermittlung



ReptilienauffangstationDie Auffangstation für Reptilien, München e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 2001 gegründet wurde. Mit jährlich über 1.200 geretteten und weitervermittelten Tieren sind sie Deutschlands größte Auffangstation für exotische Heimtiere. Die Aufklärung der Bevölkerung über die hohen Ansprüche vieler Arten ist dabei ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit mit den Behörden, anderen Tierhalteeinrichtungen und der Politik. Die speziell geschulten Tierpfleger, Tierärzte und Biologen sorgen mit ihrer wissenschaftlich fundierten Arbeitsweise für eine nachhaltige Verbesserung der Haltungsbedingungen von Reptilien und anderen Exoten in ganz Deutschland.

Weitere Informationen zur Reptilienauffangstation erhalten Sie hier: https://www.reptilienauffangstation.de/

 


Münchener Institution bezieht an der Lotte Branz Straße 14 eine "Nebenstelle"

ReptilienauffangstationMünchen, 20.09.2016 ? Es ist ein Pilotprojekt mit bundesweiter Strahlkraft. Im Fressnapf XXL München eröffnet die erste Adoptierstube für Reptilien. Partner des Marktes ist die Auffangstation für Reptilien München e.V.. Sie profitiert in mehrfacher Hinsicht: Der Markt verzichtet auf den Verkauf eigener Reptilien und die Auffangstation nutzt die frei gewordenen und professionell eingerichteten Anlagen unentgeltlich. So kann ein Teil der Tiere im Markt vorstellen und hoffentlich erfolgreich an neue Besitzer vermittelt werden. Die Vermittlungsgebühr fließt dabei ohne Abzüge an die Station. Das eine Entlastung wichtig ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Seit den Anfängen der Auffangstation mit rund 150 Tieren Mitte der neunziger Jahre werden heute bis zu 1.200 Tiere jährlich abgegeben. Das stellt das Team insbesondere vor räumliche Probleme, die nun im Fressnapf XXL an der Lotte Branz Straße 14 wenigstens teilweise gelöst werden. Auch der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Kooperation und unterstützt das erste bundesweite Projekt dieser Art als Fürsprecher. Bislang gibt es zwei weitere Adoptierstuben in Fressnapf-Märkten: in Marburg (Hessen) und Recklinghausen (NRW). Hier allerdings ausschließlich mit Kleinsäugern wie Kaninchen, Hamstern oder Meerschweinchen. Hunde und Katzen werden ausnahmslos in den Tierheimen der Städte vermittelt, aber z.B. über Schautafeln an der Adoptierstube präsentiert.



Erfolgreiches Pilotprojekt in München mit bundesweiter Strahlkraft

ReptilienauffangstationIn der Terraristik ist eine sorgfältige Versorgung und Vermittlung der Tiere wesentlich komplizierter, stellen sich doch neben räumlichen auch große technische, haltungs- und versorgungsrelevante Anforderungen. ?Wir sind froh und glücklich mit unserer Entscheidung, unsere professionelle Anlage künftig unentgeltlich der Auffangstation als langjährigem Partner zur Verfügung zu stellen?, betonen Günter Arndt und Matthias Ullwig als Inhaber des Fressnapf-Marktes an der Lotte Branz Straße. Die eigenen Tiere aus dem Markt sind in der Zwischenzeit verkauft bzw. vermittelt worden. ?Die Reptilienauffangstation leistet bundesweit hervorragende Arbeit, ist aber am Ende seiner räumlichen Kapazität angelangt. Die räumliche Nähe zur sieben Kilometer entfernten Kaulbachstraße bietet eine echte Entlastung und Unterstützung dieser so wertvollen Arbeit?, unterstreicht Dr. Olaf Türck, Leiter des tierärztlichen Dienstes bei Fressnapf. Er hat die Gespräche zwischen dem Markt und der Station begleitet. ?Wir haben im Schnitt 500-600 Tiere bei uns an der Kaulbachstraße. Die Anlage im Fressnapf-Markt bietet uns die Chance, ganz gezielt neue mögliche Tierhalter für eine Vermittlung unserer Reptilien ansprechen zu können?, sind Dr. Markus Baur, Stationsleiter und Patrick Boncourt als Sprecher der Reptilienauffangstation gleichsam motiviert wie dankbar.



Einzug der Reptilien in die Adoptierstube



Die Adoptierstuben in Fressnapf-Märkten unterstützen die Tierheime - unentgeltlich

ReptilienauffangstationFür Fressnapf ist es nach Marburg (2013) und Recklinghausen (2015) die insgesamt dritte Adoptierstube. Jeweils in enger Kooperation mit den jeweiligen Tierheimen bzw. Einrichtungen in der Stadt und ? in den ersten beiden Fällen - ausschließlich mit Kleinsäugern wie Kaninchen oder Meerschweinchen besetzt. An Schautafeln und Monitoren der gemütlichen und geschützt aufgestellten Holzhäuser können die Tierheime außerdem ihre weiteren ?Bewohner? vorstellen. Fachkundige Mitarbeiter des Marktes und ausgebildete Tierpfleger des Tierheims betreiben und betreuen die Adoptierstube. Professionelle Tierärzte kümmern sich um die notwendige medizinische Versorgung und Impfungen der Tiere. So wird es auch in München gehandhabt. Ferner stehen die Quarantäneräume des Marktes zur Verfügung.


Auch der Deutsche Tierschutzbund, seit 20 Jahren Partner von Fressnapf und eng mit seinem Mitgliedsverein, der Reptilienauffangstation verbunden, schätzt die neuen Möglichkeiten: ?Die Tiere die hier in der Adoptierstube vorgestellt werden, suchen alle bereits ein neues Zuhause. Vermittelte Tiere können so die Tierheime spürbar entlasten und kein neuer Nachschub wird geschaffen. Zudem werden die Tiere nicht im Markt sondern im Tierheim von der Auffangstation für Reptilien zu den dort geltenden Kriterien vermittelt und die Vermittlungsgebühren kommen ohne Abzüge der Auffangstation zugute?, betont Dr. Henriette Mackensen, die in der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes in Neubiberg angestellt ist.


Fressnapf-Sprecher Kristian Peters-Lach ergänzt: ?In Marburg hat sich die durchschnittliche Verweildauer der Tiere im Tierheim mittlerweile von 90 auf 30 Tage und damit um zwei Drittel reduziert. Ein fantastisches Ergebnis. Ferner können die Tierheime in Marburg und Recklinghausen wesentlich mehr und neue Besucher ihrer Einrichtungen verzeichnen. Das freut uns sehr?, so Peters-Lach weiter.


In den USA und Großbritannien ist die Adoption von Haustieren in Tierfachmärkten selbstverständlich. ?Wir wollen das Thema und die Sensibilität dafür auch in Deutschland behutsam aufbauen. In unseren Märkten sind Tierhalter immer wieder im Austausch und durchaus bereit, einem Tierheimtier ein neues Zuhause zu geben. Diesen Effekt erhoffen wir uns auch durch das Pilotprojekt in München?, unterstreicht Claudia Bethke, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Fressnapf.

 
 


Fotorechte: Auffangstation für Reptilien, München e.V.

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