Fressnapf München und Ingolstadt

Auch Hunde müssen zum Zahnarzt

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Da sitzen sie, eng angeschmiegt an ihre Besitzer, und harren der Dinge, die da kommen: Tiere beim Tierarzt. Die meisten Hundepatienten, die sich im Wartezimmer tummeln, haben weder Staupe noch Flöhe oder sind gar schwer verletzt. Es sind die Zähne, die Beschwerden verursachen. Vor allem ältere Tiere sind betroffen, doch Zahnschäden sind kein Schicksal. Durch gezielte Pflege kann ihnen wirkungsvoll vorgebeugt werden.
Bewiesen ist: Hunde mit viel Bewegung bekommen seltener Zahnstein. Beim Laufen fließt der Speichel und reinigt zusammen mit der Zunge die Zähne. Bei fauleren Zeitgenossen bildet sich ein pelziger Belag: ein idealer Nährboden für Plaque. Dies greift das Zahnfleisch an, bildet Zahnstein und führt im Extremfall zum Zahnausfall.
„Leckerli“ direkt vom Küchentisch sollten ebenfalls tabu sein. Hilfreich sind dagegen Kauknochen oder Spezialfuttermittel, die es in Ihrer Fressnapf-Filiale gibt. Die reinigen die Zähne Ihres Tieres beim Hineinbeißen mechanisch. Die beste Methode, dem Hund einen Arztbesuch zu ersparen, ist das regelmäßige Putzen der Zähne. Damit sollten Halter schon in jungen Jahren anfangen. Es gibt spezielle weiche Zahnbürsten, die das Zahnfleisch nicht verletzen, und aus Hundesicht wohlschmeckende Pasten, die im Magen nicht schäumen. Hat sich dennoch eine Zahnsteinkruste gebildet, nutzt auch kein Putzen mehr. Dann hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Ein regelmäßig gepflegtes Gebiss verbessert nicht nur den Mundgeruch des Tieres. Hunde mit blitzenden Zähnen bekommen auch seltener Herzkrankheiten. Denn Entzündungen im Rachenraum schädigen auch den Herzmuskel. Dafür sorgen Toxine, die sich bilden. Hunde mit gesunden Beisserchen sind überhaupt im Ganzen gesünder als ihre Artgenossen mit schlechtem Gebiss. Rassen mit kurzen Köpfen neigen besonders zu Zahnstein, sie sollten so früh wie möglich Bekanntschaft mit der Zahnbürste machen. Am besten täglich und vom Welpenalter an.

 
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