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Die Ernährung der älteren Katze

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Die größte „Schwachstelle“ bei älteren Katzen sind die Nieren. Da Nieren eine verminderte Leistungsfähigkeit sehr lange ausgleichen können, merkt man als Tierhalter ein Nachlassen der Nierentätigkeit meistens erst, wenn bereits drei Viertel der Nieren ihre Funktion eingestellt haben. Daher ist es bei älteren Katzen besonders wichtig, die Nieren rechtzeitig zu schonen und regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren zu lassen. Folgendes muss dabei beachtet werden: Die Nieren sind die „Kläranlagen“ des Körpers, d.h. sie filtern alle Schadstoffe aus dem Blut. Je mehr Abfälle im Blut sind (z.B. durch den Abbau überflüssiger Eiweißstoffe), desto heftiger müssen sie arbeiten und desto stärker werden sie beansprucht. Daher ist die beste „Nierenschonung“ ein Futter, das sehr hochwertiges Eiweiß in ausreichender, aber nicht überschüssiger Menge enthält. So bekommt der Körper alles, was er für seinen Stoffwechsel braucht, ohne überflüssige Abfallstoffe zu produzieren. Da auch Phosphor zu den belastenden Abfallstoffen gehört und die ältere Katze nicht mehr so viel davon braucht, hilft zusätzlich ein etwas verringerter Phosphorgehalt im Futter, den Nieren unnötige Arbeit abzunehmen. Man sollte rechtzeitig (ca. ab dem 8. Lebensjahr) auf Futtersorten mit diesen Eigenschaften umstellen, damit die Nieren früh genug entlastet werden und somit noch lange funktionsfähig bleiben. Neben der Nierenfunktion lässt natürlich auch die Verdauung der älteren Katze etwas nach. Sie braucht daher ein Futter mit leicht verdaulichen Inhaltsstoffen und etwas mehr Vitaminen, um trotz verminderter Verdauungsleistung die optimale Menge an Nährstoffen aus dem Nahrungsbrei ziehen zu können. 

 
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