Fressnapf München und Ingolstadt

Hauptsache Heu

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 Heu kann man Meerschweinchen gar nicht genug zur Verfügung stellen. Sie lieben es als Einstreu, Vorspeise, Snack, Hautspeise, Nachtisch und Betthupferl. Vor allem frisch soll es sein, schön grün und duftend. Schon zum Frühstück naschen die Meerlis gern die knackigen Halme – am besten nur mit frischem Wasser und einer Möhre und ohne Grünfutter serviert. Denn sonst lassen sie das Heu links liegen und konzentrieren sich auf das zartere Grünfutter. Doch sie sollen möglichst viel kauen und Speichel produzieren, um ihre Verdauung anzuregen. Deshalb ist Heu so wichtig. Am besten legt man einen großen Heuhaufen mitten in den Käfig, damit der Vorrat nicht so schnell ausgeht. Auch etwas Stroh kann gern dabei sein: Meerschweinchen brauchen den ganzen Tag etwas zu knabbern, damit sich ihre ständig wachsenden Zähne abnutzen - und damit sie etwas zu „arbeiten“ haben. Beliebt als Beschäftigungstherapie sind auch wöchentlich frische Zweige von ungespritzten Obst- und Haselnussbäumen. Hartes Brot hat zu viele Kohlehydrate und ist daher kein geeignetes Nagematerial. Blätter und Zweige aus der Natur müssen sauber sein und möglichst nicht an Straßenrändern ge-pflückt und sie müssen trocken sein, ohne Regentropfen oder Tau. Drei Mahlzeiten sollte das Meerschweinchen am Tag bekommen. In der Natur ist es auch den ganzen Tag auf Futtersuche unterwegs. Nach dem Frühstück aus Heu und Wasser gibt`s mittags Grünfutter. Gemüse und Obst sollte stets gewaschen, abgetrocknet und nur zimmerwarm serviert werden. Auf dem Speiseplan stehen u.a. Fenchelknolle, Luzerne, Möhrenkraut und Brennnesseln. Abends serviert man etwas Körnerfutter, Möhre, ein Stück süßen Apfel und wieder Heu. Auf keinen Fall Kohlsalate verfüttern, sie verursachen Blähungen. Frisches, nicht zu kaltes Wasser sollte dem Meerschweinchen immer zugänglich sein, in einem Napf, der täglich ohne Spülmittel ausgewaschen werden sollte. Ein Salz- und Kalkleckstein versorgt das Tier mit Mineralien und Spurenelementen. Auf keinen Fall darf man bei Meerschweinchen plötzlich das Futter umstellen. Sie können furchtbare Blähungen bekommen. Deshalb sollte man neue Nahrung vorsichtig in kleinen Mengen über mehrere Tage verteilt in den täglichen Speiseplan einbauen.

 
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